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Was tun wenn der Ernstfall eintritt?
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Genau das haben die Malteser Rüsselsheim mit dem ASB am Samstag in der IGS Mainspitze geübt.
Das Übungsszenario war ein Atomunfall. |

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Die Aufgabe war, 50 mit Radioaktivität verseuchte Patienten pro Stunde zu dekontaminieren. Die Abläufe müssen sitzen und die Sicherheit der Helfer darf auch nicht vergessen werden.
Man braucht verschiedene Stationen um kontaminierte Personen dekontaminieren zu können und das wiederum braucht viel Platz.
Deshalb wählten die Beauftragten des Landkreises Groß Gerau die Doppelturnhalle der IGS Mainspitze um eine sogenannte Notfallstation aufzubauen. Sie bietet nicht nur viel Platz mit einem Dach über dem Kopf falls es mal regnet, sondern hat auch die Besonderheit, dass sie zwei mit einem Sanitärtrakt verbundene Hallen hat.
So kann die Doppelhalle in eine „unreine“ (verstrahlte) und eine „reine“ Halle aufgeteilt werden.
Die Stationen werden mit Material vom THW aufgebaut und wie folgt aufgeteilt:
Die kontaminierten Personen müssen registriert werden und die kontaminierte Oberbekleidung wird abgelegt und gesammelt.
Dann kommt die Messung der Höhe der Verstrahlung durch die Feuerwehr.
Personen die verletzt sind, werden direkt von medizinischem Personal
(Malteser und ASB) in Schutzanzügen versorgt.
Dann muss die Strahlung im Sanitärtrakt abgeduscht, erneut konntrolliert und bei Bedarf wieder abgeduscht werden.
Wenn keine Gefahr mehr besteht gibt es neue (behelfsmäßige) Kleidung und schließlich kommen die Personen in der „reinen“ Halle in einen Wartebereich, der von einem Betreuungszug des DRK versorgt wird. Hier können sich die Betroffenen mit Ihren Angehörigen wieder zusammenfinden und bekommen etwas zu essen.
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(Eingang zur Bildergalerie) |
Unsere Aufgabe als Malteser ist es, die medizinische Station aufzubauen und zu besetzen. Des Weiteren besetzen wir auch alle anderen Stationen mit je mindestens einem Sanitäter um bei Erschöpfungserscheinungen oder anderen Zwischenfällen direkt helfen zu können .
Natürlich hatten wir viel Spaß und beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen viel Zeit um sich mit den anderen Organisationen (ASB, DRK, THW, Kreis und Feuerwehr) zu unterhalten. |
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